4. Eintrag im Schreibtagebuch

Letzte Woche hatte ich mir jeden Tag vorgenommen endlich einen weiteren Eintrag in mein Online-Tagebuch zu machen, aber immer kam etwas dazwischen. Zu meiner Verteidigung kann ich aber mit gutem Gewissen sagen, dass ich die Zeit für die Fertigstellung des Manuskripts genutzt habe. Ja, die Geschichte ist fertig, jedenfalls in der Rohfassung. Das ist diesmal ein großer Meilenstein, da ich schon lange nicht mehr so lange dafür benötigt habe.

Aber was zählt, ist das Ergebnis. Ich habe das bedeutungsvolle Wort Ende darunter gesetzt. Das ist jedes Mal ein besonderes Ereignis, das einem mit Stolz erfüllt, auch wenn es eigentlich nur ein kleiner Teil vom Ganzen ist. Die meiste Zeit verbraucht man bei der Überarbeitung des Textes. Da werde ich ab morgen Szene für Szene durchgehen. Zum Teil muss noch was recherchiert werden, was ich mit kleinen Zeichen markiert habe. Beschreibungen fehlen oder sind ungenau. Anders erklärt, der Text wir noch geschliffen bis mir nichts mehr auffällt, was ich noch verbessern könnte. Dann erst – meist, wenn ich den Wald von vielen Bäumen nicht mehr sehegeht das Manuskript ins Lektorat. Da ich aber mit diesem Teil meiner Arbeit noch immer nicht meinen besten und vor allem effektivsten Weg gefunden habe und immer nach einer anderen Herangehensweise suche, versuche ich es diesmal mit dem Einsprechen des Textes, sobald ich meine Lücken und Recherchen gemacht habe. Dann, zum Schluss höre ich mir die jeweilige Szene an. Vielleicht ist das was und vielleicht erweist sich diese Art der Überarbeitung umständlicher als alles andere oder einfach als Flop. Ich werde davon berichten.

Daneben habe ich heute die Grafiken für kleine Geschenken vorbereitet. Die werde ich dann in die Pakete für die Testleser und Blogger packen, die anfangs nächsten Monat hoffentlich auf den Weg gebracht werden können. Nicht nur ich brauche im Moment länger, auch alle Bestellungen, die ich mache. Die Grenze nach Deutschland zu überschreiten ist auch nicht so einfach wie sonst. Da ich aber die Autorenexemplare meiner Bücher nicht in die Schweiz geschickt bekomme, muss ich geduldig darauf warten bis ich nach Deutschland fahren kann. Hört sich alles kompliziert an, was es ja auch ist. Schlussendlich sitze ich dann wieder mit vorgefertigten Paketen irgendwo in einem Restaurant, wenn sie bis dann geöffnet sind, signiere und verpacke alles, um es gleich wieder zur Poststelle zu bringen. Ist jedes Mal eine stressige Sache, sodass ich immer wieder froh bin es hinter mir zu haben. Schade eigentlich. Ich würde mir gerne beim signieren und verpacken mehr Mühe geben.

Nun wünsche ich dir aber erst einmal einen schönen Abend!

Deine